Höhepunkt des Schwörmontags ist ab 16 Uhr das Nabada (=Hinunterbaden). Hierbei handelt es sich um eine Art karnevalistischen Wasserumzug auf der Donau, der stets von zahlreichen »Wasserratten« in Booten und auf Flößen, aber auch schwimmender Weise begleitet wird. Mehr als 14 offizielle Themenboote, von Vereinen und anderen Gruppen fantasievoll und aufwendig gestaltet, karikieren jedes Jahr aufs Neue aktuelle Politik oder kommunales Geschehen. Zudem wetteifern ganze Musikkapellen auf der 7 km langen Nabada-Strecke mit teils waghalsigen Schunkeleien um die Gunst der ca. 60.000 Zuschauer. Diese können am Ende der Veranstaltung dem »originellsten« Themenboot und auch der »fleißigsten« Musikkapelle ihre Stimme geben.

Doch egal ob Themenboot, Musikkapelle oder »freie« Nabader, sie alle steuern dem Ende der Strecke, der Friedrichsau entgegen. Hier beginnt im Anschluss an das Nabada der gemütliche Teil des Abends – die Hockete.

Im Allgemeinen gilt: Bei Hochwasser oder Gewitter kann das Nabada nicht stattfinden. In diesem Fall werden in ca. 70 Metern Höhe am Viereckkranz des Münsters rote Signalkörbe befestigt.

Fußgängerwege

Aus Sicherheitsgründen wird ab ca. 15.30 bis 18.00 Uhr wieder ein "Einbahnfußverkehr" am Donauufer eingerichtet. Das heißt, während dieser Zeit ist ein Zugang zur Donau nur über den Saumarkt oder Rosengarten möglich. Über das Fischerplätzle und durch den Metzgerturm kann man das Donauufer wieder verlassen. An der Busspur in der Neuen Mitte sowie am Bahnhof, Friedrich-Ebert-Straße, sind ebenfalls Sicherheitskräfte im Einsatz.

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